Arzneimittel und Fahrtüchtigkeit


Sicherheit durch Beratung
Arzneimittel und Fahrtüchtigkeit

Viele Arzneimittel beeinflussen das Reaktionsvermögen von Fußgängern, Rad- und Autofahrern. Verkehrsteilnehmer sollten sich deshalb über mögliche Beeinträchtigungen informieren, rät die Apothekerkammer Nordrhein.

Individuelle Faktoren berücksichtigen

Viele Arzneimittel verschlechtern die Reizverarbeitung oder Wahrnehmung – mit Folgen für die Verkehrssicherheit. Nimmt die Reaktionsgeschwindigkeit ab, steigt das Risiko für Unfälle. Das gilt für Auto- und Radfahrer ebenso wie für Fußgänger. Eine pauschale Aussage, ob  und wie stark ein Arzneistoff die Verkehrstauglichkeit beeinträchtigt, ist in der Regel nicht möglich. „Dies hängt von individuellen Faktoren ab“, erklärt Lutz Engelen, Präsident der Apothekerkammer Nordrhein. So sind zum Beispiel Alter, Geschlecht, Körperbau, Gewicht, Grunderkrankungen und die Einnahme weiterer Medikamente wichtige Faktoren für eine fundierte Risikobewertung. Eine individuelle Beratung in der Apotheke ist deshalb jedem Verkehrsteilnehmer anzuraten.

Anders als bei Alkohol gibt es keine Grenzwerte für Medikamente. Jeder Patient ist selbst für das Einschätzen seiner Fahrtüchtigkeit verantwortlich. Kommt es zu einem Unfall unter Medikamenteneinfluss, drohen rechtliche Konsequenzen. Es gilt: Unwissenheit schützt vor Strafe nicht.

Rezeptfreie Mittel nicht immer harmlos

Beeinträchtigungen der Verkehrstüchtigkeit gehen auch von rezeptfreien Mitteln aus, etwa Medikamenten gegen Husten, Allergie oder Migräne. Alle Verkehrsteilnehmer, die Medikamente einnehmen, sollten sich deshalb immer in ihrer Apotheke über mögliche Nebenwirkungen informieren, rät Engelen. Eine umfassende Gelegenheit dazu bietet der bundesweite Aktionstag „Erst fragen, dann fahren!“ am 13. Juni 2013. „An diesem Aktionstag werden wir unsere Patienten verstärkt über die Auswirkungen von Medikamenten auf die Fahrsicherheit informieren“, erläutert der Apotheker.

Pollenflugkalender

Vorhersage für Radebeul

News

Mundgesundheit in der Menopause
Mundgesundheit in der Menopause

Zum Schutz der Zähne

Die Hormonumstellung in den Wechseljahren schlägt nicht nur auf Eierstöcke, Gefäße und die Knochensubstanz. Auch Mund und Zähne leiden und müssen deshalb besonders geschützt werden.   mehr

Krebs durch ungesunden Lebensstil
Krebs durch ungesunden Lebensstil

Übergewicht und falsche Ernährung

Krebs ist in Deutschland die zweit häufigste Todesursache – nur an Herz-Kreislauf-Erkrankungen sterben mehr Menschen. Viele dieser Krebserkrankungen ließen sich durch eine gesündere Ernährungsweise verhindern.   mehr

Zoster-Impfung schützt das Gehirn

Ältere und jüngere Frau liegen zusammen gutgelaunt auf einer Picknickdecke im Gras.

Jede fünfte Demenz vermeidbar?

Die Zosterimpfung schützt offenbar nicht nur vor der schmerzhaften Gürtelrose. Neue Studien zeigen, dass sie auch vor Demenz bewahren kann.   mehr

Wärmepflaster gegen Schmerzen
Sitzende Frau massiert sich den unteren Rücken. Wärmepflaster können gegen Schmerzen helfen.

Schnelle Hilfe für den unteren Rücken

Eine falsche Bewegung – und schon zwickt es im unteren Rücken. Linderung versprechen da praktische Wärmepflaster. Doch in welchen Fällen helfen sie wirklich?   mehr

Ultraschall in der Schwangerschaft
Ultraschall in der Schwangerschaft

Wichtig und sicher

Nach unglücklichen Aussagen in einem Interview stellen medizinische Fachverbände klar: Die Ultraschall-Untersuchungen in der Schwangerschaft sind für Mutter und Kind sicher.   mehr

Alle Neuigkeiten anzeigen

Beratungsclips

Antibiotikumsaft mit Löffel

Antibiotikumsaft mit Löffel

Dieses Video zeigt Ihnen kurz und verständlich, wie Sie einen Antibiotikumsaft mit einem Dosierlöffel richtig einnehmen. Der Clip ist mit Untertiteln in Russisch, Türkisch, Arabisch, Englisch und Deutsch verfügbar.

Wir bieten Ihnen viele unterschiedliche Beratungsclips zu erklärungsbedürftigen Medikamenten an. Klicken Sie einmal rein!

Apotheke an der Elbe
Inhaberin Antje Goldbach
Telefon 0351/83 73 90
E-Mail info@apo-radebeul.de